Hallo Dietmar,
Am 20.01.2005 um 17:28 schrieb Dietmar Plassmann:
Pepe wrote:
Klar, die Züge nachzurechnen dauert nicht lang, aber ich hätte nicht
gedacht, dass z.B. Apple's Chess es so macht.
Ich käme nicht auf die Idee es anders zu machen
Hm...aber wofür dann eigentlich die Positionsangabe im Brettspiel
Schach, wenn ich eh' die Züge (Moves) einzeln nachfahre?
<key>Position</key>
<string>r1b1kb1r/ppqn2p1/4pn1p/2p5/3P4/3B1NP1/PPP2P1P/R1BQK2R w KQkq -
0 10</string>
(Die obige Postionsangabe beinhaltet das Material der einzelnen Reihen,
bis zum ersten Leerzeichen, getrennt durch "/").
Ausserdem, Komplikationen ergeben sich doch, z.B. wenn man das System
auf das Brettspiel Dame (engl. Checkers oder Draughts) übertragen
möchte.
Hier habe ich mal ein Ascii-Brett gezeichnet:
5 |__|__|__|__|__|
4 |__|__|__|__|__|
3 |__|__|__|__|__|
2 |__|__|__|__|__|
1 |__|__|__|__|__|
a b c d e
Stellt euch mal vor, beim Brettspiel Dame steht auf c1 ein weisser
Stein, der nach oben zieht. Auf b2, d2, b4 und d4 stehen schwarze
Steine, alle anderen Felder sind leer.
Der weisse Stein auf c1 muss zweimal springen und landet in jedem Fall
auf c5. Aber wenn ich den Move (c1xc5) notiere, dann weiss ich nicht,
ob (c1xa3 a3xc5) oder (c1xe3 e3xc5) gemeint war.
Sicher, das ist ein Spezialfall, aber hier könnte man, wenn man die
Züge nachfährt, bei (c1xc5) nicht genau feststellen, welchen Weg mann
gehen muss.
Oder liege ich falsch?
Vielen Dank,
Pepe
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